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Schreckensmeldungen bestätigt
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AW: Schreckensmeldungen bestätigt |
By Axel Stückrath on
01.11.2007 18:55 |
Leider kann ich Schreckensmeldungen bestätigen. Habe sieben Monate dort gelebt und gearbeitet. Wir haben leider viele Kadaver morgens vorgefunden. Einen gewissen Schutz konnten wir bieten. Nachtwachen in kleinen Gruppen durchgeführt. Wir haben ca 800 Eier vor den Plünderern retten können. Diese konnten in einem Schutzgehege bis zum Schlüpfen bewacht bewacht werden und somit sicher ins Meer gelangen. Somit konnten wir zumindest einen kleinen Beitrag zur Erhaltung dieser schönen Tiere beitragen. Das Problem wird ernster und zunehmend schwieriger.
So sollte genauso auf Sal, nicht nur in Boavista, das Schutzcamp geplant werden. Leider scheinen sich die Behörden der zunehmmenden Bedrohung nicht bewußt zu sein, oder wollen dies nicht offiziell bestätigen. Bei unseren Nachtwachen waren auf einem ca. 10km langen Strandabschnitt gerade mal 3 Militärwachposten!!!
Es bedarf eines umfassenderes Schutzprogramm während der 3 Monate (Juli, August, September). Die Regierung der Kapverden scheint dies aber nicht unterstützen zu wollen...und sehen nicht die Bedrohung für diese noch(!) drittgrößte Population der Erde.
Axel Stückrath happy.dolfin@yahoo.de |
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AW: Schreckensmeldungen bestätigt |
By admin on
17.12.2007 20:01 |
Leider wird es uns nicht möglich sein, auf die Schnelle alle Strände zu schützen. Als ersten Schritt wollen wir versuchen, mit dem Schutz eines der wichtigeren Strände vor Ort Fuss zu fassen.
Wir haben unterdessen bei den zuständigen Amtsstellen auf Boavista ein konkretes Gesuch zur Genehmigung eines Schutzprojekts für den Strand in Porto Ferreira an der Ostküste eingereicht.
Frank Zindel, Turtle Foundation |
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AW: Schreckensmeldungen bestätigt |
By Frank Zindel (Turtle Foundation) on
13.02.2008 00:00 |
Unterdessen haben wir Videoaufnahmen von Schlachtungen von Meeresschildkröten bei lebendigem Leib erhalten. Diese Aufnahmen sind von unvorstellbarer Grausamkeit. Sie sind dermassen schockierend und abstossend, dass wir uns dagegen entschieden haben, sie ins Netz zu stellen und allgemein zugänglich zu machen. Auf Anfrage können wir allerdings Kopien dieser Aufnahmen zur Verfügung stellen.
Wer diese Videos sieht, der weiss, dass dort sofort etwas unternommen werden muss! |
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